Meine Reise mit Sammy und wie mein kleiner Welpe mein Leben prägte
🐾 Vom Traum des perfekten Hundes
Als ich meine schwarze Labradorhündin Crystal Spirit all my dreams – Rufname Sammy – bekam, hätten meine Vorstellungen von Glück nicht weiter von der Realität abweichen können. Als Ersthundehalterin malte ich mir in Gedanken einen Hund aus, der perfekt gehorcht, überall ohne Leine läuft, ein problemloser Reitbegleithund ist und mit mir fröhlich über blühende Wiesen springt. Ein Hund, der meine Vorstellungen von Harmonie und Freude rund um die Uhr erfüllt.
Doch Sammy war ein Lebewesen mit eigenen Eigenschaften, eigenen Bedürfnissen und eigenen Herausforderungen. Selbst ein Hund, der aufgrund seiner guten Zucht und seines behüteten Aufwachsens weit entfernt von einem „Problemhund“ ist, stellt uns vor überraschende Situationen – etwa 30 Kilogramm an der Leine, die einem Eichhörnchen hinterherjagen. Auch unsere Apportiererfolge waren nicht immer das, was ich mir vorgestellt hatte. Nicht überall konnte ich meinen Hund ohne Leine laufen lassen und nicht alle Hunde waren ihre Freunde.
Ich verschweige nicht, dass ich in meiner Anfangszeit zu lautem Schimpfen, Leinenruck, Drängeln und Ignorieren gegriffen habe. Oft war ich unzufriedener, als das Glück, das Sammy mir schenkte, zu genießen. Tage, Wochen, Monate und Jahre vergingen. Ich absolvierte zahlreiche Ausbildungen, gründete die Hundepfotenwerkstatt und die Hundepfotenakademie – und Sammy war mein treuester Lehrmeister über mehr als 15 Jahre.
Als sie gehen musste, traf mich das härter, als ich es je erwartet hätte. Noch heute, mehr als drei Jahre später, begleiten mich Trauer und Schuldgefühle: Was hätte ich anders und besser machen können? Gerade weil ich mich weitergebildet habe, sind mir meine früheren Fehler umso bewusster geworden – und gleichzeitig bin ich dankbar für jede Lektion, die ich durch sie gelernt habe.
🐶 Weiterentwicklung in Richtung Welpencoach
Mit der Zeit wurde mir klar, wie unendlich wichtig es ist, Menschen gerade in der Anfangszeit mit ihrem Hund zu begleiten. Viele Verhaltensweisen, die wir als „Problem“ empfinden, sind völlig normal – sie müssen nicht mit Ärger oder Sanktionen beantwortet werden. Hunde bellen Artgenossen an, weil sie unsicher sind oder frustriert, weil ihnen ein Spiel entgangen ist.
Anstatt jetzt zu schimpfen, braucht der Hund oft Abstand, Ruhe oder eine Alternative, um Stress und Frust abzubauen. Was hätte mir das doch an negativen Emotionen erspart! Auch das Wissen, kein Halsband und keine Flexileine zu verwenden, hätte bereits damals vieles leichter gemacht. Druck am Hals erzeugt nicht nur körperliche Folgen, sondern verknüpft negative Emotionen direkt mit anderen Hunden – genau dort, wo wir eigentlich positive Begegnungen gestalten wollen. Die Liste ließe sich endlos fortführen.
Hätte ich jemanden an meiner Seite gehabt, der mir früh die Bedürfnisse und Emotionen hinter Sammys Verhalten professionell erklärt hätte, wäre unser Zusammenleben oft weniger belastet gewesen.
Ich möchte dank meiner Erfahrungen und Weiterbildungen anderen helfen, von Anfang an eine glückliche Beziehung zu ihrem Hund aufzubauen. Denn jedes Mensch-Hund Team hat das Potenzial dazu. Bei Fragen melde dich jederzeit sehr gerne!
Deine Catharina
💬 Zum Schluss
Wenn du Fragen hast oder selbst darüber nachdenkst, dich als Welpencoach ausbilden zu lassen, melde dich gern!
In der Hundepfotenakademie bieten wir die Ausbildung zum Welpencoach an:
❤️ in einer starken Kombination aus Theorie, Praxis und mit ganz viel Herz für Mensch und Hund!